Geschichte
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Geschichte

Feuerbestattungen sind so alt wie die Menschheit. Schon in der Bronzezeit wurden Urnen beigesetzt. Auch in der Römerzeit, zu Beginn unserer Zeitrechnung, war die Kremation in Europa die üblichste Form der Bestattung.

Lange gab es Widerstände gegen die Einäscherung. Um 1850 fingen die Befürworter der Kremation in Europa an, sich zu organisieren. Unterstützung erhielten sie dabei aus der medizinischen Fakultät, die der Feuerbestattung aus hygienischen und Platzgründen den Vorzug einräumte. 1964 wurde die Kremation auch durch die Katholische Kirche gestattet.

Das erste Krematorium in Deutschland öffnete 1878, seine Türen in Gotha.

1937 nahm auch die Stadt Köln den Betrieb eines eigenen Krematoriums auf. Die damalige Anlage wurde zusammen mit der großen Trauerhalle nach den Entwürfen des Architekten Hans Heinz Lüttgen in Anlehnung an den Bauhausstil errichtet. Lüttgen entwarf u. a. auch die Sartory-Säle und Siedlungsbauten in Niehl.

Seit 25. März 2019 ist das Krematorium Köln Teil der Facultatieve Deutschland.